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Gangbangs...

Warum ich, die Dominatrix und elegante Escort, mich immer wieder für Gang Bang Partys hingebe

05.05.2020 - Caroline R. Ubber

Wer mein Leben ein wenig verfolgt, dem dürfte klar sein: Diese Lady liebt intensiven, sinnlichen, wilden Sex in all seinen Spielarten! Ob aktiv oder passiv, der Rausch der Sinne, der bei geiler Zweisamkeit oder gar Orgien entsteht, ist durch kaum etwas zu toppen.

Gang Bangs

Nun weiß ich, dass viele ja schon der Ansicht sind, eine Domina würde ihre Dominanz verlieren, wenn sie berührbar, also eine Bizarrlady ist. Ich fordere dann immer gern dazu auf, mir das auch bei einer Realbegegnung, zum Beispiel auf einer der zahlreichen Partys, auf denen ich mich vergnüge, ins Gesicht zu sagen. Getraut hat sich das noch niemand – und ich freue mich noch viel mehr, dass viele ihre Ansichten in dieser Hinsicht mittlerweile revidiert haben. Was dominant ist und was nicht, bestimme ganz allein ich! Wenn ich beschließe einen Harness oder ein Halsband zu tragen, dass eigentlich für Sklavinnen gedacht war, wird es an meinem Körper zu einem Symbol einer Dominanz, die sich nicht den Regeln anderer unterordnet – und sie beginnen an mir zu strahlen.

Es ist ein Kinderspiel in den geschützten Räumen eines Studios mit seinen klar definierten Regeln die machtvolle zu geben. Ob man jedoch über wirklich Autorität und Dominanz verfügt, zeigt sich auf der Straße, wenn man des Nachts im heißesten Fetisch-Outfits durch die düstersten Viertel stöckelt – und auch die härtesten Typen einem Respektvoll Platz machen. Oder wenn man einen Schrank von Kerl, der unverschämt wurde, mit zwei schnellen Griffen zeigt, was Scherzen sind und ihn auf den Boden zwingt, obwohl er an reiner Körperkraft weit überlegen sein müsste. Dominanz erlernt man nicht, die lebt in einem selbst und man strahlt sie aus.

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Das soll nicht etwa überheblich oder gar arrogant klingen, ich schildere nur, wie ich mein Leben lebe und wie die Spielregeln im Umgang mit mir aussehen. Als ich vor etwa zwei Jahren beschloss, auch professionell als lustvoll sadistische Domina zu arbeiten, gab es viele Stimmen, die meinten, ich dürfe nicht länger Fotos von mir präsentieren, auf denen ich zart oder gar niedlich wirke. Aber wer wäre ich denn, wenn ich diese Facetten meines Wesens verleugnen würde? Wie kann ich authentisch erscheinen, wenn ich mich selbst in eine Schublade packe und alles dafür tue, dass bloß niemand sieht, dass ich auch anders sein kann? Ich bin oft gern die romantische zart-romantische Frau, oder die lustvolle Nymphomanin, die keinerlei Hemmungen kennt. Ich kann sogar freimütig dazu stehen, dass ich beim Sex oft sehr gern devot bin. Wäre ich ständig nur die Domina, wäre mein Leben um so viele Seiten ärmer, die ich sehr liebe und genieße.

Aber wenn Mistress Chauve erwacht, dann ganz und gar. Es beginnt wie ein Rausch, der alles hinwegfegt, gefolgt von einer sinnlichen Ruhe und dem Gefühl einer Stärke, der nichts und niemand in dieser Welt gewachsen ist. Ich kenne dann keine Zweifel oder Sorgen, ich bin einfach. Und ich weiß genau was ich tue. Pläne, die ich vorher für die Session machte, sind dann meist Makulatur. denn die hat nicht Mistress Chauve gemacht. Ist das vielleicht gar eine Form on Schizophrenie? Ein wenig schon… Im „normalen“ Zustand ist Chauve mir selbst oft ein Mysterium und ihre Gedankengänge geheimnisvoll und undurchschaubar. Und Chauve ist oft geradezu angewidert von den schwachen Seelen-Facetten, die diesen Körper mit ihr teilen. Ich vergleiche Chauves erwachen daher oft mit den Geschichten um Dr. Jekyll und Mr Hyde oder Bruce Banner und den unglaublichen Hulk. Viele, die meinten, mich gut zu kennen, waren völlig fasziniert oder sogar schockiert, wenn sie zum ersten mal miterbten, wie ich mich in Mistress Chauve verwandle – und ich genieße es, dass ich diese extreme Wirkung habe.

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All dies sollte schon ein wenig zeigen, dass ich vollkommen dazu stehe, Wesensfacetten zu haben, die einander scheinbar völlig widersprechen. Entscheidend ist nur: Spielen tue ich rein gar nichts davon – ich bin immer ganz und gar ich. Nur welche Facette meines Selbst ich gerade lebe und zeige, das unterscheidet sich. Um meinen Ruf mache ich mir insofern schon lange keine Gedanken mehr. Wer mich hassen will, wird Gründe finden – auch wenn diese meist jeglicher Grundlage entbehren, sodass sie mich nicht erschüttern oder gar verletzen können. Für alles was ich sage oder behaupte, bin ich auch stets bereit, den Beweis zu erbringen. Herausgefordert, dies zu tun, hat mich hingegen noch niemand. Denn dazu gehören Mut und Rückgrat, und an beidem mangelt es gerade jenen, die sich im Schutze der relativen Anonymität des Internet trauen, eine kesse Lippe zu riskieren. Manchmal spiele ich im Netz ein wenig mit solchen Kandidaten und genieße es auch tatsächlich, dann die Lacher auf meiner Seire zu haben. Aber irgendwann ermüdet das, kostet unnötig Zeit und ich blockiere. Dann ich mir die Zeit überhaupt nehme, liegt vor allem daran, dass ich gern zeige, wie anders BDSM doch sein kann, als viele (insbesondere seit dem recht unsäglichen „Fifty Shades of Grey-Film-Schmönzettchen“) es sich bis dato vorgestellt hatten.

Dennoch gestehe ich, dass ich ausnahmsweise doch erst einmal (natürlich nur innerlich) schluckte, als mich der Besitzer eines wirklich tollen Eros-Clubs fragte, ob ich mir vorstellen könne, dort für 4 Stunden für das Vergnügen der Gäste zur Verfügung zu stehen. Die einzige Regel: Jede Aktion hätte komplett öffentlich zu erfolgen, kein Rückzug mit einem Besucher in einer der Kabinen. Aber wer kneift ist feige und bei allem gibt es etwas zu lernen. Was hatte ich auch zu riskieren? Alles war freiwillig und ich hätte jederzeit gehen können… Anderseits… ich kenne meinen Ehrgeiz und mein Motto „Aufgeben? Was ist das?“… und wusste daher, wenn ich zusage, ziehe ich es auch ganz und gar durch

Ich meinte also „Hmmm... könnte geil werden... okay ich mach‘s!“

Und er: „Prima, wie wär’s gleich morgen“

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Irgks… aber vielleicht auch gut so, denn zu viel Zeit zum Nachdenken ist vielleicht bei komplexen IT-Projekten von Vorteil, im Reich der Lust aber meist eher hinderlich. Am nächsten Tag im Büro, alleinunter Stinos (Stinknormale – quasi die Muggels der BDSMer) schwankte ich zwischen „Scheiße bist Du ne coole Sau, das durchzuziehen“ und „Boah, was machst Du da eigentlich?!“Meine Facetten im inneren Dialog – nur die Domina rümpfte die Nase und wollte mit dem Kindergarten nichts zu tun haben. Zum Glück ging mein Stino-Arbeitstag nur bis 14 Uhr, danach konnte ich mich frei machen und mich noch etwas frisch. Schickes Make-Up und ein gut durchgespülter Darm erschienen mir angemessen – wobei Make-Up in einem Club mit Saunen und wilder Lust etwas ausgesprochen Vergängliches ist.

Egal, was ich zuvor vielleicht noch für Bedenken hatte… als och endlich da war und in meiner sexy Lingerie meinen Arsch wackeln ließ, waren sämtliche Bedenken vergessen und ich genoss die Situation nur noch. Ich musste mir keine Gedanken mehr machen, wusste: hier bin ich für alle nur jene, die gefickt werden will. Niemand wird sich mehr scheuen und vor deiner Power zurückschrecken! Und meine Flirttalente konnte ich hier auch ganz ungezwungen trainieren, den normalerweise flirte ich nicht, sondern erwarte, dass andere die Initiative ergreifen. Letzteres trennt für mich normalerweise die Spreu vom Weizen – denn wer genug Arsch in der Hose hat, mich anzusprechen, ist es meist auch wert, dass ich mich ihr oder ihm widme.

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Wieso ausgerechnet ich ein Blog über Leidenschaft, Sex und alles drum herum verfasse? Weil ich bis vor 3 Jahren unfassbar ahnungslos war, mich am liebsten in Kuscheltraumwelten versetzte und ein süßes, doch unscheinbares sexuell fast völlig unerfahrenes Pflänzchen war.

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